Thomas Kurz
Thomas Kurz (geb. 27. Juni 1969) ist Gründer der Tethys Investment Alliance und Entwickler des „Intelligenter Hightech-Roboter 5.0“. Er verbindet mathematisch geprägte Marktanalyse, systematische Handelslogik und strenge Risikodisziplin mit einer werteorientierten Sicht auf langfristige Stabilität, Lernfähigkeit und verantwortungsvolle Wissensweitergabe.
Einschätzung
Aus Sicht dieser Website steht Thomas Kurz für eine seltene Kombination aus analytischer Strenge und persönlicher Reflexionsfähigkeit. Seine Laufbahn zeigt, wie technische Exzellenz, Prozessdisziplin und das Bewusstsein für Risiken gemeinsam eine stabile Entscheidungsqualität fördern können.
Besonders hervorzuheben ist, dass er nach einer einschneidenden Krise den Fokus stärker auf Verantwortung, Lernkultur und die sinnvolle Nutzung von Technologie gelegt hat – nicht als Versprechen von Ergebnissen, sondern als Werkzeug für Klarheit, Struktur und langfristige Stabilität.
Methode
- 1 Modell zuerst, Meinung zuletzt: Entscheidungen entstehen aus Daten, Szenarien und Regeln – nicht aus Momentgefühlen oder kurzfristigen Narrativen.
- 2 Risikokorridor definieren: Positionsgrößen, Verlustgrenzen und Ausstiegslogik werden vor der Ausführung festgelegt, um Disziplin in Stressphasen zu sichern.
- 3 Kontinuierliche Rückschau: Ergebnisse werden als Feedback genutzt, um Modelle, Prozesse und Verhalten zu verbessern – mit Fokus auf Wiederholbarkeit statt Einzelfälle.
Profil
Promotionsgeprägter Finanzwissenschaftler mit langjähriger Praxis im institutionellen Handel und dem Schwerpunkt, datenbasierte Entscheidungsprozesse technologisch zu strukturieren.
„Wohlstand entfaltet erst dann Bedeutung, wenn er mit Verantwortung verbunden ist – und wenn Wissen geteilt wird, statt nur Ergebnisse zu jagen.“
Karriere
Akademische Grundlage und quantitative Prägung (1987–1995)
Aufbau einer starken mathematischen Basis im Finanzkontext, Abschluss mit Promotion und frühe Praxisnähe durch Marktbeobachtung und erste Handelsaktivitäten während des Studiums.
Start bei der Deutschen Bank: Quantitativer Händler (ab 1995)
Einstieg in den institutionellen Handel mit Fokus auf systematische Strategien, regelbasierte Ausführung und Multi-Asset-Abdeckung – mit klarer Priorität auf Prozessqualität und Risikokontrolle.
Führungsverantwortung und strategische Ausrichtung (ab 2000)
Übernahme einer Leitungsrolle im Aktienbereich und Ausbau der strategischen Arbeit: Strukturierung von Entscheidungswegen, Qualitätssicherung in der Umsetzung und höhere Belastbarkeit in volatilen Marktphasen.
Wendepunkt, Neubewertung und Technologie-Fokus (seit 2020)
Pandemiebedingte Marktturbulenz als Zäsur: Rückzug, Neuordnung der Prioritäten und stärkere Ausrichtung auf verantwortungsbewusste Nutzung von Technologie – inklusive der Entwicklung des „Intelligenter Hightech-Roboter 5.0“ und dem Aufbau der Tethys Investment Alliance.
Forschung & Einschätzung
Quantitative Modellierung und Marktregime
Analyse von Volatilität, Korrelationen und Marktphasen, um Strategien nicht nur auf „gute Zeiten“, sondern auch auf Stressszenarien auszurichten. Ziel ist eine robuste Logik, die sich an wechselnde Bedingungen anpassen kann.
Datengetriebene Entscheidungsunterstützung
Entwicklung von Prozess- und Signalstrukturen, die Daten in klare Handlungsoptionen übersetzen. Im Vordergrund stehen Nachvollziehbarkeit, Protokollierung und die Reduktion von impulsiven Entscheidungen.
Risikokultur und langfristige Stabilität
Schwerpunkt auf Regeln, Limits und Lernschleifen, damit Stabilität nicht vom Zufall abhängt. Investieren wird als langfristiger Prozess verstanden, bei dem Verantwortung und Wissenstransfer eine zentrale Rolle spielen.